Brut IPA

Es ist soweit! Das Brut IPA kann verkostet werden, also habe ich mir direkt mal ein Fläschchen aufgemacht.

In meinem Post Brut IPA – Brautag habe ich euch ja schon vom neuen Trend von der West-Küste der USA und meinem Brautag erzählt. Hier nochmal die wichtigsten Fakten:

  • helle Farbe
  • wenig Bittere
  • viele Aromahopfengaben // Hopfungsschema angelehnt an NEIPA
  • sehr trocken (hoher Vergärgrad von bis zu 100% durch Zugabe von Glucoamylase)
  • sehr spritzig

Die 100% Endvergärungsgrad (EVG) wurden erreicht. 😎 Nach zwei Wochen hatte die Hefe alles weggeknuspert. Gestopft wurde dann mit Vic Secret und Nelson Sauvin.

Ich hatte bei der Erfinder-Brauerei Social Kitchen and Brewery noch bzgl. der Karbonisierung angefragt. 👉 Antwort:

„To carbonate like a wheat beer sounds good…“

Also habe ich das Brut IPA Weizenbier typisch karbonisiert.

Aussehen

Der weiße Schaum steht wie eine „1“ auf dem strohgelben, (noch) etwas trüben Bier.

img_20180522_193659_9984884993629807792229.jpg

Geruch

Tropisch! In der Nase macht sich Ananas🍍 und Grapefruit breit.

Geschmack

Auch hier sind wunderbare Ananas-Aromen neben hellen Trauben und ein paar harzigen Anklängen zu schmecken. Trotzdem des trockenen und schlanken Körper schmeckt das Brut IPA nicht leer. Die verhaltende Bittere passt sehr schön dazu. Auch die spritzige Rezenz schmiegt sich hier elegant ein. Trinkt sich super easy. Einfach lecker.

Ich bin begeistert. Ein leckeres Bierchen. Perfekt für einen heißen Sommertag.

Zum Wohl!🍺

Paul

9 thoughts

  1. Hallo, zum Brut IPA habe ich mal eine Frage zu den Glucoamylase Enzym. Wann hast du es zugegeben? Gozdawa bietet das Enzym an mit ein Temperatur optimum von 35-50 °. Im Internet gab es mal eine Version, da wurde das Enzym nach dem Abmaischen und vor dem Hopfenkochen zugegeben, mit einer Pause von ca 1 Stunde.
    Ich denke die Zugabe erfolgt vor dem Maischen.
    Grüße aus Magdeburg
    Andreas

    Liken

    1. Hi. Ja ich habe das Enzym jetzt bereits in 2 Varianten gegeben: einmal, wie du beschrieben hast, also ganz normal die Rasten gefahren und dann 1h bei 63°C rasten mit dem Enzym. Die andere Variante, zur Mitte der Hauptgärung. Hat beides funktioniert👍

      Liken

Schreibe eine Antwort zu hopfenmädchen Antwort abbrechen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s